Ansgar Hantke

allgemeinmedizinisch-psychotherapeutische Praxis

Öffnungszeiten

Die Praxis ist vom 19. - 22.Oktober 2020 geschlossen.

Vertretung übernimmt die Praxis Dres. Balck, Gifhorner Straße 1, 38527 Meine, Tel.: 05304/91910

 

Montag bis Donnerstag 08:00 - 12:00 Uhr
Dienstag    16:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch Telefonsprechstunde

12:30 - 13:00 Uhr

NEU! Patienten OHNE Termin kommen bitte zwischen 11:30 und 12:00 Uhr (montags, mittwochs und donnerstags) oder Dienstagnachmittag zwischen 17:00 und 18:00 Uhr in die Akutsprechstunde 

Seelische Störungen haben eine Funktion, einen Sinn, einen Zweck, eine Absicht

Oder auch eine Dysfunktion, also Fehlfunktion, weil das Ergebnis mit der Inkaufnahme von Beschwerden/Symptomen, ja durchaus schwerwiegenden Erkrankungen einhergeht. Dies werde ich im Folgenden erläutern.

Soweit ich weiß, habe ich diesen Gedankengang, dass psychische Störungen einen Sinn haben, in dieser Form noch nie so klar beschrieben. Nicht zuletzt spreche ich damit wieder einmal etwas an, was allgemein kein Kulturgut unserer Gesellschaft sein dürfte. Denn "Kranksein" (und damit sind nicht explizit nur körperliche Störungen oder Erkrankungen gemeint) wird hier zulande als einen ohne eigenes Verschulden entstandenen, bemitleidenswerten, unfreiwilligen und vor allem unerwünschten körperlichen, seelischen oder geistigen Zustand verstanden.

Ohne eigenes Verschulden? Nun, wer genauer hinsieht, entdeckt, dass viele, vielleicht sogar die meisten Erkrankungen "hausgemacht" sind. Ein Großteil der Herz-Kreislauf Erkrankungen wird durch zu fettreiche, wenig ballaststoffreiche Ernährung, durch fehlende körperliche Bewegung und Nikotinabusus hervorgerufen. Die Zuckerkrankheit ist häufig durch die o.g. Lebensweise bedingt, die COPD (chronisch verengende Bronchitis) durch so gut wie nur das Rauchen. Selbst das Bronchialkarzinom findet am häufigsten als Folge eines langjährigen Nikotinabusus.

Wenn ich denn nun das eigene Verschulden am eigenen Leid enttabuisiere, so werde ich dies auch hinsichtlich des angeblichen unfreiwilligen und unerwünschten Zustandes tun. Denn – wie ich schon in einem früheren Vortrag erwähnte – hat der Rentenversicherungsträger als einer der ersten Institutionen den Begriff des "sekundären Krankheitsgewinns" formuliert, was bedeutet, dass hinter einem Zustand einer seelischen Erkrankung auch eine Absicht stecken kann. Also lag somit schon vor Jahrzehnten ein in unserer Gesellschaft als Tabu zu bezeichnendes Thema auf dem Tisch. Umso erstaunlicher, dass dieses Thema dennoch ein Tabu in unserer Gesellschaft darstellt. Es findet m.E. keine Debatte über Menschen in unserem Land statt, die sich durch ihre Erkrankung bewusst oder unbewusst erhoffen, berentet bzw. aus dem Arbeitsleben herausgenommen zu werden. Und diese Zahl dürfte nach meiner Einschätzung groß sein.

Doch nun wieder zurück zu dem Sinn und der dahinter verborgenen Absicht seelischer Störungen.

Dazu folgender Gedankengang:

wir Ärzte und Psychologen pflegen die "Freud`sche" Kultur, dass jeder Erkrankung eine Ursache zugrunde liegt. Wir sprechen von Ätiologie. Befremdlich erscheint hingegen die Überlegung, dass eine Erkrankung nicht eine Ursache, sondern ein Ziel verfolgt, also intentional gedacht werden muss. (So dachte übrigens schon Alfred Adler, ein Mitschüler von Sigmund Freud. Während Freud die Psychoanalyse begründete, entwickelte Adler die Individualpsychologie). Heute wissen wir, dass Erkrankung nicht nur eine Ursache haben, sondern auch intentional gerichtet sein kann, insbesondere da, wo sie ihre psychosomatische oder psychische Natur offenbart. Grundlage bildet dabei das Wissen, dass das Handeln des Menschen immer motiviert ist, einer Absicht folgend. Diese Motivation kann bewusst, nahe bewusst oder unbewusst sein. Je ausgeprägter und unbeweglicher (wir sprechen in der Psychologie von "rigide") eine Person in ihrer Gewissensbildung (Über-Ich) ist, je mehr Tabu`s bestehen, um so mehr müssen insbesondere aggressive und sexuelle, gesellschaftlich "verwerfliche" Motivationen in das Unbewusste "abtauchen". In der Folge "weiß die rechte nicht, was die linke (Hand) tut."

 

Beispiele:

 

1)Eine Patientin kommt wegen Ängsten und Unruhe in die Praxis. Sie fühle sich niedergeschlagen und interessenlos nachdem sie erfahren hätte, dass ihr Sohn nach anfänglichem Erfolg den Schulabschluss doch nicht erreichen würde. Auf Nachfrage erfahre ich weiterhin, dass der Ehemann für die Patientin überraschenderweise in den Vorruhestand gehen und nun erwarten würde, dass die Ehepartner reisen und das Rentendasein genießen. Die Patientin wird in der Folge zunehmend depressiv, sucht die Ursache ihrer Beschwerden in der Vergangenheit und meint dort auch einen Grund gefunden zu haben. Doch es ändert sich nichts an ihrer Situation. Erst nachdem verständlich wird, dass die Patientin sich durch den Vorruhestand des Ehemannes und des nun notwendigen längeren Schulbesuches und damit der Abhängigkeit des Sohnes vom Elternhaus in ihrer so ersehnten Autonomie (Selbständigkeit) bedroht fühlt, ergibt sich ein rundes Bild: die Ängste und Depression dienen hier dem Zweck, die für die Patientin "verwerflichen Inhalte" (sich um ihre eigenen Bedürfnisse zu kümmern, sich gegen den anderen zu stellen oder durchzusetzen) zu vergessen und die Angehörigen vor der Wut der Patientin (die sie als destruktiv phantasiert) über den drohenden Verlust der Autonomie zu schützen. Gleichzeitig sorgt die depressive Patientin auf diese Weise dafür, dass "man Rücksicht nimmt und Verständnis hat." Ihr ist ihre eigene Aggressivität, die dadurch kenntlich wird, dass der Ehemann nun nicht mit der Patientin reisen kann, er gar daran gehindert wird, nicht bewusst. Sie erreicht beim genauerem Hinsehen sogar ein Stück Autonomie, in dem ihr Partner sie "in Ruhe" lässt. Würde Sie sich des Konfliktes bewusst sein, würde sie ihre Wut äußern, kann sie davon ausgehen, dass es Auseinandersetzungen mit dem Partner und dem Sohn geben würde, in dessen Folge die Beziehung in Frage gestellt werden könnte.

 

2)Eine weitere Patientin stellt sich ebenfalls mit Symptomen einer Depression in der Praxis vor. Die Krankheitsgeschichte ergibt, dass der Beginn der Beschwerden noch gar nicht solange zurück liege. Nach mehreren Gesprächen wird der Auslöser der Patientin klar: der Ehemann sei in Rente gegangen. Dieser sei jemand, der von der Patientin verlangen würde, dass diese ihn bei allen geschäftlichen Angelegenheit zu begleiten wünscht. Der Patientin ist dies allerdings zuwider, sie interessiere sich nicht für dessen Geschäfte. Sie könne sich gegen seine Forderung, ihn zu begleiten, nicht wehren. Hier wird zum Zeitpunkt des Rentenbeginns die Depression notwendig, weil nun die Erwartung des Ehemannes an die Patientin ein Maß überschreitet, dass die Patientin nicht ertragen könne. Für die Patientin ist jedoch das Weigern so schuldbehaftet, dass sie depressiv werden muss. Durch die Depression erreicht sie dann das, was im vorigen Fall bereits beschrieben wurde: sie muss nun den Ehemann nicht mehr begleiten, weil dieser wegen der Depression von der Patientin nicht verlangen kann, dass sie ihm zur Seite steht. Die Depression ist quasi die Legitimation für die Weigerung.

 

3)Ein weiterer Patient klagt über Freud – und Lustlosigkeit, Antriebsarmut und Traurigkeit. Gleichzeitig bestehen Ängste. Aus der Krankheitsgeschichte wird früh ersichtlich, dass der Patient sich schlecht durchsetzen kann, ja sogar unterwürfig erscheint. Wenn die Partnerin etwas verlangen würde, setze er das mit Murren, aber auch sofort um. Auf die Frage, warum er sich nicht zur Wehr setzen würde, äußert er betrübt, dass ihm der Mut fehlen würde. Im Verlauf der Therapie werden alle Register gezogen, allerdings alles ohne Erfolg. Erst als klar wird, dass der Patient vor seinem eigenen Gewissen aufgrund massiver Schuldgefühle nicht aufbegehren darf, kommt eine böse Ahnung auf. Immer wieder zeigen sich nämlich Situationen, in denen er sich indirekt gegen die Forderung der Ehefrau stellt. So geht er mit der Tochter – obwohl von der Partnerin abgelehnt – aufgrund eines Sprachfehlers zur Logopädie. Aber nur dann, wenn die Frau aufgrund einer Dienstreise nicht anwesend ist. Die Erfolglosigkeit der Therapie findet schließlich genau darin ihre Ursache: die Partnerin hält nichts davon, dass der Patient sich regelmäßig psychotherapeutisch behandeln lässt. Der Patient braucht die Sitzungen unter dem Vorwand, dass er seine Depression und Ängste behandelt. Ihm ist nicht bewusst, dass er so sich gegen die Herrschaft der Frau stellt und aufbegehrt. Er kann hier mit "reinem Gewissen" seine wirklichen Motive leugnen. Als "Nebenbeieffekt" ärgert sich die Ehefrau, womit er sein Ziel, den Ärger über die Unterwerfung zu äußern, erreicht. ("Die rechte Hand weiß nicht, was die linke tut").

 

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Wesentliche Aspekte von Glaubenssätzen

 

  • Glaubenssätze sind Gewissheiten, Überzeugungen, über die der Einzelne gar nicht „groß“ nachdenkt. Sie sind überwiegend unbewusst oder nur teilweise bewusst. Sie sind so selbstverständlich „wie das Amen in der Kirche

 

  • Ihren Ursprung finden wir in der Geschichte jedes einzelnen Menschen. Sie sind das Ergebnis eines suboptimalen zunächst bewussten (was übrigens einen Zugang zu der Behebung dessen genutzt werden kann) Anpassungsprozesses des Menschenkindes an seine Umgebung, insbesondere des familiären Umfeldes. Erst mit dem Fortschreiten der Entwicklung und damit der Kindheit wird dieser Anpassungsprozess und die damit verbundenen Glaubenssätze unbewusst, sie werden Bestandteil eines Automatismus, so wie wir beim Gehen und Fahrradfahren nicht mehr darüber nachdenken, wie wir Schritt für Schritt machen oder das Gleichgewicht halten müssen

 

  • Jeder Mensch hat mindestens einen Glaubenssatz

 

  • Typisch an Glaubenssätzen sind deren absolute und scheinbar unwiderrufliche Gesetzmäßigkeit. Sie wird nicht in Frage gestellt und „logischerweise“ gehen wir deswegen bei Problemen oder Konflikten genau so vor, wie die Glaubenssätze uns es „weismachen“: wie wir es immer gemacht haben, sind wir überzeugt, sei es immer richtig gewesen. Das Ergebnis früherer Konfliktlösungen, die auf einem Glaubenssatz beruhen, wird nicht überprüft oder nach Alternativen gesucht

 

  • Glaubenssätze führen unweigerlich zu einer Erwartungshaltung, die die Wahrnehmung verzerrt. Dabei ist uns auch diese Wahrnehmungsverzerrung nicht bewusst. Wir können sie aber als Außenstehende erahnen oder daran erkennen, dass der Betroffene scheinbar „stur“ an etwas festhält oder „starrsinnig“ Aspekte ausblendet, die offensichtlich eine Lösung behindern. Dies findet seine Begründung darin, dass der Betroffene sein Augenmerk auf die Bestätigung des Glaubenssatzes legt und Aspekte, die dem Glaubenssatz nicht entsprechen aus der Wahrnehmung und schließlich aus dem Gedächtnis löscht

 

  • Glaubenssätze sind mächtig und zwar so mächtig, dass Menschen im Gesunden selten bereit sind, diese aufzugeben, obwohl deren Begrenztheit offensichtlich erscheint. Dies ist ein ganz wesentlicher Aspekt, der erklärt, weswegen Menschen erst in seelischer Not bereit sind, ihre Glaubenssätze in Frage zu stellen

 

 

Beispiele:

 

wenn ich mich öffne und meine Schwächen zeige, fallen ich dem anderen zur Last“

wenn ich mich mit meinen Wünschen offenbare, stelle ich fest, dass der andere nicht wirklich an mich interessiert ist“

wenn ich mich nicht zu 200% einsetze, nimmt mich der andere nicht wahr“

wenn ich mich echt zeige, bin ich für den anderen nicht zu ertragen oder auszuhalten“

wenn ich nicht die Rolle des Kaspars spiele, sind die anderen traurig oder missgestimmt“

wenn ich nicht laut genug schreie, hört mich keiner“

Wenn ich Position beziehe, gehe ich davon aus, dass der andere mir böse ist oder mich zurückweist”

wenn ich mich mit jemanden auseinandersetze, ziehe ich immer den Kürzeren”

egal, wie ich mich auch anstrengen mag, ich kriege es nicht hin”

wenn ich alles allein schaffe, dann brauche ich keinen und mich kann keiner verletzen”

wenn ich Trost suchen würde, würde ich mich klein fühlen und bedürftig erleben”

ich habe mich nie entwickelt, und weil ich mich nie entwickelt habe, bin ich auf Gedeih und Verderb von der Willkür des anderen abhängig“

 

Wie Sie unweigerlich an den Glaubenssätzen erkennen, haben diese für das Denken, Handeln und Fühlen Konsequenzen. Wenn Sie z.B. denken, dass Sie jemanden zur Last fallen, wenn Sie sich öffnen, hat das zur Folge, dass sie sich eben nicht offenbaren. Sie haben dann zwar die Bestätigung, dass Sie vielleicht dem anderen nicht zur Last fallen, gleichzeitig machen Sie aber nicht die wichtige Erfahrung, dass es anders sein kann, dass Sie z.B. dem anderen eben nicht zur Last fallen oder Ihnen sogar Interesse entgegen gebracht wird. Insofern sind Glaubenssätze Mauern, die Sie hindern, neue Erfahrungen zu machen. Die aus ihnen folgenden Konsequenzen nennen wir „Dysfunktionale Denkmuster“ (gesonderter Beitrag)

 

Haben Sie Fragen? Senden Sie mir eine E-Mail!

 

Liebe Klienten/innen,

um zu mir bzw. meiner Psychotherapeutischen Praxis in Wasbüttel zu gelangen, müssen Sie wissen, dass sich der Praxiseingang auf dem Hof der alten Molkerei Wasbüttel, Hauptstraße 30 befindet. Die Hofeinfahrt (gekennzeichnet mit dem Schild "32a") befindet sich links von dem Gebäude. Haben Sie keine Scheu in die Hofeinfahrt zu fahren, es besteht eine Wendemöglichkeit! Wenn Sie auf den Hof gelangt sind, ist der Praxiseingang unverkennbar. Eine Parkmöglichkeit besteht direkt gegenüber vom Praxiseingang und ist entsprechend gekennzeichnet. Bitte nur den gekennzeichneten Parkplatz benutzen, da die Anwohner alle einen Parkplatz zugewiesen bekommen haben. Alternativ können Sie in der gegenüberliegenden Kapellenstraße parken.

Termine für die Psychotherapeutische Sprechstunde bzw. Sitzung erhalten Sie unter der Telefonnummer 05374/93100. Oder Sie senden mir einfach eine Anfrage per E-Mail.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung

Regression im Sinne des Ich`s:

Regression bedeutet die unter Umständen ganzheitliche (also emotionale, physische, mentale und soziale) Rücknahme/Rückbesinnung auf einen früheren Entwicklungszustand. Dabei meint Regression nicht generell ein krankhaftes Verhalten, was sich im Ausdruck „… im Sinne des Ich`s“ (wird weiter unten erklärt) widerspiegelt. Im Gegenteil: sie ist für uns als gesunde Form viel häufiger erlebbar.

Die gesunde Form:

So verhalten wir uns ganz menschlich typisch und vernünftig (soweit die wissenschaftlichen Untersuchungen das belegen), wenn wir uns krank fühlen (z.B. im Rahmen eines grippalen Infektes), dass wir uns zurückziehen, uns ausruhen, uns um unseren Körper kümmern, ihn entlasten (z.B. dann keinen Sport treiben) und uns auch von der Arbeit freistellen lassen (zu dem Ärzte uns legitimieren; die ihrerseits vom Gesetzgeber legitimiert werden, dies zu tun). Auch schützen wir uns auf diese Art und Weise vor belastenden oder schädigenden Einflüssen (Stress mit Ehepartner, Lärm auf der Arbeit, Auseinandersetzungen im Team…). Schon Freud erkannte, dass wir uns in Zeiten der Krankheit unbewusst gern an einen Ort und an eine Zeit zurücksehnen, der dem Aufenthalt im Bauch der Mutter entspricht. „Wunderbar geborgen“.

Es gibt allerdings einen noch viel häufigeren Zustand der Regression, den jeder kennt und täglich erleben darf: das Zubettgehen, um zu schlafen. Hier regredieren wir soweit, dass unser gesamtes Bewusstsein abgeschaltet wird. Dabei gehen wir in einen Zustand der Basisversorgung über, wo Bewusstsein nicht mehr notwendig ist. Hier ist nur noch unser primäres oder vegetatives Nervensystem aktiv, das Nervensystem, was wir mit anderen Säugetiere teilen. Freud nannte diesen Zustand den „Primärprozess“. Hier gibt es keinen Raum, keine Zeit, keine Widersprüche, alles ist möglich. Alles kann gleichzeitig bestehen und sein. Das uns wohl vertrauteste Erscheinungsbild des Primärprozesshaften stellen unsere Träume dar. Dem entgegen steht unser Bewusstsein als Ausdruck des „Sekundärprozesses“, das u.a. physikalischen und damit auch physischen Gesetzen unterliegt, wo Dinge der Logik vorherrschen, Raum und Zeit beschreibbar sind.

 Kennzeichen der Regression sind:

1)Rückzug aus dem sozialem Gefüge, Beziehung etc...

2)...an einen Ort des Schutzes/der Sicherheit…

           2a)…,wo teilweise oder ganzheitliche Entlastung (emotional,  

                     physisch,mental) möglich...

           2b)… und an dem Geborgenheit und Fürsorge garantiert erscheinen

3)...vor den eigenen/fremden Erwartungen/Verpflichtungen

Sinn jeder gesunden Form der Regression ist das Kraft – und Energiesammeln, „den Akku aufladen“, um den täglichen Erfordernissen, die unsere Welt mit sich bringt, gewachsen zu sein.

 

Im Sinne des Ich`s“ steht die Regression allerdings nur solange sie dem „Ich“ hilft, es stützt oder schützt. Gemeint ist hier, dass von der gesunden Form die krankhafte zu trennen gilt. Das Ich ist der Ort der Persönlichkeit, der Fähigkeiten, der Bedürfnisse, der Wünsche. Hier finden sich die Logik, die Vernunft, die Beziehungsmuster, die Struktur der Persönlichkeit und vieles mehr.

Meist „hapert“ es an der Persönlichkeitsstruktur, die Selbstwert, Gefühle, Beziehungsgestaltung und Wahrnehmung der eigenen Persönlichkeit und des anderen reguliert. Gerade heute stehen häufig Frustration -, Angst – und Affekttoleranz auf der Mängelliste hoch im Kurs (siehe dazu die zunehmende Zahl „psychisch kranker Schüler“). Für den einen ist Krankheit schwer zu ertragen („vermeidbares Übel“), für den anderen ein Hoffnungsschimmer („willkommene Abwechselung“).

Regression als krankhafte Form

Bedingung dafür, Regression als krankhaft zu bezeichnen, setzt voraus, dass Symptome auftreten, die nicht mehr im Sinne des Ich`s sind. Dazu zählen:

1)Schuldzuweisung

2)Selbstvorwürfe

Beides stützt oder hilft dem Ich nicht.

wegen mir müssen die anderen mehr arbeiten“ oder „mein Partner hat schon genug um die Ohren, jetzt werde ich auch noch krank“ (Thema Schuld)

Mensch, reiß dich zusammen, bist doch ein Mann“ oder „ich hatte schon keinen Vater, der für mich immer da war, und jetzt falle ich auch noch aus“ (Thema Selbstwert)

Im Gegenteil: es verhindert die Genesung und kann über längere Dauer direkt in eine Depression führen. Selbstvorwürfe haben die Eigenschaft, den Betroffenen klein zu machen. Einem „Kleinen“ allerdings traut man ja auch nicht mehr zu „wozu bin ich dann noch nütze“. „Mich braucht eh niemand“.

Regression und Krankheitsgewinn

Der sekundäre Krankheitsgewinn ist nicht selten ein Grund, weswegen Menschen in der Regression verbleiben.

Wenn der Arbeitnehmer trotz offensichtlicher Gesundung nicht gesund sein möchte. Wenn der anfangs depressiv erscheinende Patient trotz medikamentöser oder Psychotherapie nicht heil werden will. Wenn der nach einem rechtzeitig verhinderten Herzinfarkt zunächst krankgeschriebene Selbständige sich nicht mehr in der Lage fühlt, wieder seine Geschäfte aufzunehmen. Wenn der Schüler seine Schulangst trotz Gesprächen mit dem Schulpsychologen und den Eltern nicht los wird. Wenn das Kind, obwohl die Eltern so sehr bemüht sind, die richtige Diät für es zu finden, trotz dem weiter an Bauchschmerzen leidet.

Dann spielt der sekundäre Krankheitsgewinn mit größter Wahrscheinlichkeit eine wesentliche Rolle. Kurze Erläuterung: einen primären Krankheitsgewinn haben wir, wenn unsere Angst vor der Schule zur Vermeidung des Besuches führt. Einen sekundären Krankheitsgewinn haben wir, wenn wir dann noch erleben, dass sich die Umgebung (Mutter, Vater o.a.) vermehrt kümmert.

Der schwergradig erkrankte Depressive zieht sich aus allen Beziehungen zurück: Ob Arbeit, soziale Beziehungen. Sein primärer Gewinn besteht darin, dass er keine Entscheidungen mehr treffen, also keine Verantwortung bzw. Schuld übernehmen muss. Sein sekundärer Krankheitsgewinn besteht in der Reaktion der Umgebung: die Zuwendung und Verantwortungsübernahme!

Die Lösung ist die Aufdeckung der dahintersteckenden Verstrickung von Fürsorgewünschen und Wertschätzung einerseits und der Angst vor Verantwortungsübernahme und Selbstbestimmung andererseits.

 

 

Bindungstheorie

Jeder Psychotherapeut arbeitet mit einem oder mehreren Modellen (z.B. Bindungstheorie, Objektbeziehungstheorie usw.), um einerseits den Klienten/Patienten in seinem Leid besser verstehen zu können, andererseits, um daraus seine Bedürfnisse zu erkennen und den für ihn geeigneten Behandlungsansatz zu konstruieren.

Die Bindungstheorie (entwickelt von dem englischen Kinderpsychiater und Psychoanalytiker John Bowlby) besagt, dass Menschen lebenslang – aber insbesondere in den ersten 18 Lebensmonaten – das universelle Bedürfnis besitzen, ein „enges affektives Band“ zu anderen Menschen (in der Kindheit auch „Pflegepersonen“: darunter werden allgemein die ersten Bezugspersonen wie die Mutter und der Vater verstanden) herzustellen, welches Schutz und Geborgenheit, so wie einen „sicheren Hafen“ (Bowlby) als Basis für die Exploration der Welt bietet. Dabei meint „enges affektives Band“ enge emotionale und langandauernde Bindungen zu Personen, die nicht ohne weiteres ausgetauscht werden können. Dieses „enge affektive Band“ ist deshalb so wichtig, weil es immer dann in Anspruch genommen werden kann, wenn eine Person (in der Kindheit meist das Kind) in der Beziehung das Ausmaß einer emotionalen Belastung (Furcht, Trauer, Wut, Verunsicherung, Fremdheit etc.) als so schwerwiegend erlebt, dass sie es für nicht mehr selbständig regulierbar hält und so die körperliche und psychische Unterstützung des anderen braucht und sucht. Der Mensch lernt also in diesem „Bindungssystem“, seine Gefühle zu regulieren. Die hieraus resultierenden frühen Bindungserfahrungen mit seinen Eltern führen beim Kleinkind zur Bildung „innerer Arbeitsmodelle“, die es später als größeres Kind, Jugendlichen und Erwachsenen auf neue Beziehungen (z.B. Partner) überträgt.

Unter „innere Arbeitsmodelle“ ist die ganze Bandbreite an Beziehungserfahrungen mit den primären Bezugspersonen und den dazu gehörigen kindlichen Reaktionsmustern zu verstehen, wobei die Betonung eindeutig auf dem Erlebten, den Emotionen (Affekte) liegt. Dieses Erleben wird später unbewusst als die Grundlage einer „normalen Beziehung“ gedeutet und bewertet. Also entspricht einem inneren Arbeitsmodell eine Anleitung oder ein Lehrbuch mit dem Titel: „wie gehe ich mit meinem Partner in einer Beziehung um, wie geht er mit mir um und wie fühlt es sich dabei für mich richtig an?“.

Innere Arbeitsmodelle führen in ihrer Gesamtheit (einschließlich ganzer Beziehungsepisoden) zu verschiedenen Bindungsstilen, die sich durch Verhaltensbeobachtungen in der sogenannten „Fremde-Situation“ aufdecken lassen (bei Erwachsenen lässt sich durch das sogenannten Adult Attachment Interview (AAI) ebenfalls der Bindungsstil feststellen). Unter dem „Fremde-Situation-Test“ (Mary Ainsworth) ist eine künstlich geschaffene Versuchsanordnung zu verstehen, bei der die kindliche Reaktion auf die Trennung von der Mutter und die Wiedervereinigung beobachtet wird. Untersucht werden dabei Kinder bis zum 18. Lebensmonat. Der Ablauf ist ungefähr folgender: in einer unvertrauten Umgebung (z.B. im Wartezimmer einer Praxis) mit einer fremden Person lässt die Mutter ihr Kind im Raum allein zurück. Die kindlichen Reaktionen auf die Trennung und die Wiedervereinigung werden zu folgenden Bildungsstilen zusammengefasst (Bindungsverhalten des Kindes und zugeordnetes mütterliches Verhalten): (in Klammern die Häufigkeit in einer Population, z.B. den Deutschen)

- sicher gebunden (50-60%): Kummer wird deutlich ausgedrückt; lässt sich nicht von Fremden trösten; freut sich deutlich, wenn die Mutter wieder kommt; die Belastung ist durch die Rückkehr der Mutter verschwunden; das Kind kann sein Explorationsverhalten fortsetzen. → Mütterliches Verhalten: feinfühlige Wahrnehmung und Beantwortung von Signalen des Kindes, das heißt a) Signale wahrnehmen, b) Signale richtig interpretieren, c) prompt und angemessen reagieren

- unsicher vermeidend (20-25%): zeigt keinen Kummer; exploriert den Raum („als ob nichts wäre“); beachtet die Mutter bei Rückkehr nicht; scheint „gefühllos“; starke physiologische Belastung nachweisbar (Cortisolspiegel hoch). → Mütterliches Verhalten: Zurückweisung des Bindungsverhaltens des Kindes; Abneigung gegen körperlichen Kontakt; Rückzug, sobald das Kind traurig wird → das Kind verhält sich „adaptiv“, um sich vor weiterer Enttäuschung zu schützen (der Cortisolspiegel ist hier noch höher als bei den unsicher ambivalent gebundenen Kindern)

- unsicher ambivalent (20-25%): lautstarker, wütender Protest bei Trennung; ambivalente Reaktion auf Rückkehr der Mutter (drückt sich an die Mutter, stößt sie im nächsten Augenblick wieder zurück); starke, sichtbare Stressreaktionen (z.B. weint unaufhörlich, lässt sich nicht mehr beruhigen); Fokus auf der Mutter. → Mütterliches Verhalten: Unsensible Reaktion auf Signale des Kindes; unvorhersehbare Ermutigung oder Unterdrückung von Autonomie des Kindes; widersprüchliches Verhalten → der Fokus auf der Mutter bleibt erhalten, das Kind kommt „nicht zur Ruhe“

- desorganisiert/desorientiert (5-10%): widersprüchliche Verhaltensmuster; fraktionierte Kommunikation (gibt eher Laute als Wörter von sich); unterbrochene Bewegungen; abnorme Körperhaltungen (verdreht Extremitäten, überstreckt Kopf und Nacken, Hände, Arme, schlägt mit dem Kopf oder andere Körperteile auf den Boden etc.). → Mütterliches Verhalten: Gefahrenquelle geht genau von den Eltern aus → 80 % der misshandelten Kinder gehören in diese Kategorie

Bindungsstile bleiben zwischen 68-75% über das Leben hinweg (Längsschnittstudien belegen das) konstant. Generationsübergreifend zeigen Eltern und ihre Kinder in 66%-82% den gleichen Bindungsstil. In klinisch unauffälligen Gruppen zeigen 50-58 % der Personen einen sicher gebundenen Bindungsstil. In Stichproben mit klinisch auffälligen Personen findet man dagegen nur 9-13 % sicher gebundene Individuen.

Bindung und gesellschaftliche Entwicklung: In dieser Hinsicht ist meine untenstehende Hypothese zu überprüfen, inwiefern der zunehmende Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung mit dem in der Gesellschaft größer werdenden Mangel an affektiven Bindungen einhergeht. Wie wir wissen, nimmt in Gesellschaften mit zunehmenden Wohlstand die Bereitschaft ab, für einander da zu sein und einzustehen.

Hypothese: die durch den Reichtum der Gesellschaft entstehende Tendenz, mehr Individualität zu leben, weg von der Gemeinschaft, im Sinne des „Fort-Schritts“ („aus der Gemeinschaft fort schreiten“, zur Individualität), in der Autonomie und Unabhängigkeit propagiert wird, nimmt einerseits das Angewiesensein auf den anderen ab, andererseits nimmt aber die Sehnsucht (beachten Sie hierbei den Wortteil „sucht“ von „suchen“) nach jemanden, dem man vertrauen kann, dessen Nähe man braucht, zu. Und zwar im Sinne emotional haltender, fördernder und/oder gewährender Unterstützung.

Sigmund Freud sprach sich für das allgegenwärtige Dilemma „Abhängigkeit versus Autonomie“ aus. Dabei hatte der Begriff der Abhängigkeit von Anfang an einen eher bitteren Beigeschmack. Viele lehnten den Begriff deshalb ab, weil wir Menschen ja bestrebt sein, autonomer zu werden und eben nicht abhängiger. Ich denke aber gerade in dem o.g. Zusammenhang passt der Begriff der Abhängigkeit sehr gut: ja, wir suchen alle Abhängigkeit, nicht nur, weil wir sie dringend brauchen (um z.B. wertgeschätzt zu werden), nicht nur um unsere Sehnsucht nach Sicherheit, Geborgenheit und Nähe zu befriedigen, vor allem, um unser größtes Bedürfnis nach Mitteilung und Bestätigung (s. S. Mentzos, Psychoanalytiker) nachzukommen.

Voraussetzungen für eine Antragstellung einer Psychotherapie:

1) Anliegen: Hierunter verstehe ich, welchen Grund Sie haben, in eine psychotherapeutische Behandlung zu gehen.

Beispiele:

  • "ich möchte keine Panikattacken mehr bekommen" oder
  • "ich möchte nicht mehr unter meinen Stimmungsschwankungen leiden" oder
  • "ich möchte nicht mehr so besorgt sein, wenn ich an meine Kinder denke" oder
  • "ich will meine nicht körperlich bedingten Bauch-/Brust-/Kopf-oder Rückenschmerzen loswerden etc.

Wie Sie sehen, unterscheidet sich das Anliegen grundlegend von einer Diagnose. Letztere muss ich als Psychotherapeut mit Ihnen erarbeiten.

Kein Anliegen ist z.B:

  • "mein Partner hat mich geschickt, weil ich depressiv sein soll" oder
  • "mein Chef hat gemeint, eine Psychotherapie täte mir mal ganz gut" oder
  • "ich möchte, dass mein Partner/Chef mich wertschätzt". Dies letzte kann und will natürlich keine Psychotherapie leisten, da hier der Wunsch, den anderen zu verändern im Vordergrund steht. Meist steckt aber ein anderes ernsthaftes Bedürfnis hinter diesem Wunsch, dass erforscht und benannt werden muss. Häufig findet sich dann auch ein auf Ihre Person bezogenes Anliegen.

2) Auftrag: Hierunter verstehe ich die Übergabe (der Verantwortung) Ihres ernstgemeinten Wunsches/Anliegen in meine Hände. Der Auftrag ist also nicht das Anliegen. So können Sie z.B. das Anliegen haben, dass Sie sich nicht mehr so niedergeschlagen fühlen, gleichzeitig aber klarstellen, dass Sie keine Veränderung in Ihrem Leben möchten. Der Auftrag wäre hier definitiv nicht gegeben! Oder: das Anliegen, keine Panik mehr vor dem Chef zu haben, aber ablehnen, über Ihre Beziehungen (Eltern, Partner, Kinder usw.) zu reden.

Sollten Anliegen, Auftrag und Diagnose in den Arbeitsbereich der Psychotherapie fallen, spreche ich von Indikation.

3) "Technische Voraussetzungen": Hierunter verstehe ich die Formalien, die notwendig sind.

  • als Erwachsenenpsychotherapeut kann und darf ich nur Menschen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr behandeln.
  • Frage, ob Sie schon mal in Psychotherapie waren (ambulant/stationär). Das ist insofern wichtig, weil ein Mindestabstand zu einer vorherigen Therapie von zwei Jahren gilt. Bei gesonderter Begründung ist aber auch diese "Hürde" zu nehmen.
  • Voraussetzung für einen Beginn einer ambulanten Psychotherapie sind nicht nur 2 Probatorische Sitzungen (s. nächster Punkt), sondern seit 01. April 2018 zusätzlich vor den Probatorischen Sitzungen noch mindestens 50 min "Psychotherapeutische Sprechstunde". Diese muss seit o.g. Zeitpunkt jeder Psychotherapeut Ihnen anbieten, ob er anschließend die Behandlung mit Ihnen beginnt oder nicht.
  • "Probatorische Sitzungen": Die ersten bis zu 4 Sitzungen/Termine dienen der Klärung von Anliegen, Auftrag und Diagnose. Ich erhebe mit Ihnen gemeinsam eine "Biographische Anamnese". Auch werde ich Ihnen zwei Fragebögen mitgeben, um einen ersten Eindruck einerseits von ihrer derzeitigen Lebenssituation, andererseits von Ihrem Erleben in Konfliktssituationen zu bekommen. Sollten Anamnese und mein Eindruck  eine Indikation zur Psychotherapie bestätigen, kläre ich mit Ihnen die Motivation zur Psychotherapie. Bei einem Antrag einer Langzeittherapie erstelle ich zusätzlich ein Gutachten. Es sind mindestens 2 Probatorische Sitzungen Voraussetzung für den Beginn einer Psychotherapie.
  • Schließlich werde ich Ihnen das Formular zur Beantragung einer Psychotherapie vorlegen (PTV1: Antrag des Versicherten an die Krankenkasse auf Feststellung der Leistungspflicht), was ich Sie bitten werde, zu unterschreiben. Dieses werde ich mit dem Formular PTV2 (Angaben des Therapeuten zum Antrag...) und bei einem Antrag auf Langzeittherapie zusätzlich mit einem von mir erstellten Gutachten an die Krankenkasse schicken. Das Gutachten wird in einem verschlossenen Umschlag versendet und gelangt damit nur in die Hände des Gutachters!

4) Hinweise:

  • Eine Probatorische Sitzung bzw. Therapiestunde dauert etwa 50 min. Aufgrund meiner nachfolgenden Dokumentation verkürzt sich die Sitzungsdauer durchaus um etwa 5-10 Minuten.
  • Sitzungsfrequenz gewöhnlich: 1x/Woche (kann aber aufgrund anderer Variablen - z.B. Schichtarbeit, Familiäre Situation, Schwere des Krankheitsbildes - davon abweichen)
  • Aufgrund der tiefenpsychologischen Arbeit findet die Therapie im Sitzen statt.
  • Je nach Diagnose ist eine Kurzzeittherapie (KZT) mit insgesamt maximal    24 Sitzungen (2 Kontingente von je 12 Sitzungen) oder eine Langzeittherapie (LZT) mit insgesamt 60 Stunden indiziert. Stellt sich während der Therapie heraus, dass die Stunden nicht ausreichen, kann ein "Umwandlungsantrag auf LZT" gestellt werden bzw. die LZT verlängert werden.

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