Ansgar Hantke

allgemeinmedizinisch-psychotherapeutische Praxis

Öffnungszeiten

 

Vom 15. - 26. August 2022 ist Praxis geschlossen.

Die Vertretung übernimmt vom 15. - 19. die Praxis Penkalla, 38527 Meine, Hauptstraße 35, Tel.: 05304/2477; für die Zeit vom 22. - 26. die Praxis Düren, ebenfalls in 38527 Meine, Abbesbütteler Straße 8, Tel.: 05304/9180891. Mit der Bitte um vorherige Telefonische Anmeldung

 


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Dienstag    16:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch Telefonsprechstunde

12:30 - 13:00 Uhr

Patienten OHNE Termin und mit akuten Beschwerden kommen bitte zwischen 11:30 und 12:00 Uhr (montags, mittwochs und donnerstags) oder Dienstagnachmittag zwischen 17:00 und 18:00 Uhr in die Akutsprechstunde - Bitte melden Sie sich für die Akutsprechstunde an, damit wir planen können

ACHTUNG: während der Akutsprechstunde bespreche ich keine Befunde (Facharztberichte etc.) mehr. Dafür lassen Sie sich bitte einen regulären Termin (Sprechstunde, Telefonsprechstunde) geben oder schreiben eine E-Mail.

Hinweis: derzeit sind alle Sprechstundenterminen ausgebucht. Melden Sie sich deshalb für die Akutsprechstunde an!

Im deutschen Ärzteblatt beschwert sich der Chefredakteur unter dem Titel „Man geht ins Risiko“, dass „in der vergangenen Woche weder die Impf - noch die Isolationspflicht in der Coronapolitik für irgendeine Sternstunde“ gesorgt hätten. Dabei weiß er sich bestärkt durch die Gesundheitsminister der Länder, die ebenfalls Kritik am Zurückfahren der Maßnahmen geäußert hätten. Auch darf er davon ausgehen, dass es viele Menschen-nicht nur aus den Gesundheitsberufen-gibt, denen die Abschaffung der „Maskerade“ sowie die Nichteinführung der allgemeinen Impfpflicht Angst macht oder zumindest suspekt erscheint. Zuletzt beschwert er sich selbst über die Bevölkerung, „die inzwischen bei politischen Coronaentscheidungen wohl gar nicht mehr hinhört“. Wen wundert's? Während er also ein „Klagelied“ anstimmt, frage ich mich, ob hinter der Entscheidung, das Maskentragen zu beenden und keine allgemeine Impfpflicht einzuführen eine Absicht stecken könnte. Wie jeder einzelne Mensch hat auch die Regierung, die Politik, die Medien usw. ein Motiv, in eine bestimmte Richtung zu handeln. Wie bei jedem einzelnen Menschen auch kann dieses Motiv, diese Absicht, durchaus unbewusst sein oder zumindest geleugnet werden. Nun könnte ich behaupten, dass hinter dem oben genannten das Motiv der Politik stecken könnte, den Unmut der Bevölkerung, der schon seit Monaten teilweise schwer nachvollziehbaren Regeln folgt und mit zunehmender Vehemenz die Aufhebung dieser fordert, zu beruhigen. Schließlich ist der Großteil der Bevölkerung geimpft, geboostert oder genesen. Zudem zeigt sich eine zwar sehr ansteckende Variante des SARS-CoV2 Virus Omikron, aber häufig mit leichten oder gar keinen Symptomen, selten mit schweren Verläufen (mit Hospitalisierung). Die Intensivstationen leeren sich zunehmend von schwerstkranken Coronainfizierten, so etwas wie Normalität scheint sich einzustellen. Die Menschen haben es satt, ihnen auferlegte Maßnahmen weiter zu dulden, sie begehren auf (zum Beispiel in Form des „Nicht mehr Hinhörens“). Dennoch könnte ein noch viel weitreichenderes Motiv hinter dieser Form der Politik verborgen sein: bereits zu Beginn der Pandemie wurde von führenden Virologen (Drosten, Streeck) über die Notwendigkeit einer Durchseuchung der Bevölkerung gesprochen, wohlwissend der Tatsache, dass Viren nicht wieder aus der Welt geschaffen werden können, sondern es einer Auseinandersetzung zwischen den Immunsystemen der Menschen und des Virus bedarf. Der Weg dorthin war es allein, wo sich die Geister scheideten. Sollte dies tatsächlich das Motiv gewesen sein? Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass mehrere Aspekte hierfür sprechen:

1)seit Dezember 2022 verdrängte VOC Omikron zunehmend die Delta Variante. Omikron zeigt eine deutlich stärkere Ansteckungsfähigkeit bei weniger schwerwiegendem Verlauf

2)die mRNA Impfstoffe sind weniger wirksam gegen Omikron, so dass auch vollständig geimpfte Personen sich infizieren, symptomatisch und damit ansteckend werden können

3)es gab viele Versuche der Politik, Menschen, die sich bisher haben nicht impfen lassen, zu überzeugen. Der Erfolg dürfte allenfalls mäßig gewesen sein

4)rein rechnerisch haben sich von den 74 Millionen Bürgern, die sich haben impfen lassen können, ca. 57 Millionen gegen SARS-CoV2 grundimmunisieren lassen

(hierzu zählen auch die 5-11jährigen), was einer Impfquote von etwa 76 % entspricht

Idee: wie also die Leute, die sich nicht haben impfen lassen und auch nicht impfen lassen wollen, noch erreichen, bei der gleichzeitigen Sorge, schwerwiegende Verläufe nicht ausreichend eindämmen zu können? Omikron gab hier die Lösung vor: obwohl die Inzidenzen anstiegen, sank seit Dezember 2021 die Anzahl der auf Intensivstation behandelten Patienten (02.12.21: 4793, 23.12.21: 4382, 12.01.22: 3050, 06.02.22: 2350, 28.03.22: 2353, 16.04.22: 1743 – s. DIVI).

D.h., es gab keinen besseren Zeitpunkt als den jetzigen, die Maßnahmen zu beenden, um den „Rest der Bevölkerung“, die Bürger, die sich haben nicht impfen lassen wollen, mit dem Virus zu konfrontieren und damit ganz nebenbei die Durchseuchung zu vervollständigen!

P.S.: Glauben Sie wirklich, dass es in Zukunft wieder eine gefährlichere (höhere Sterblichkeit) Variante von SARS-CoV2 gibt? Bisher waren die Viren auf diesem Planeten immer erfolgreich, die sehr infektiös und gleichzeitig harmlos waren. Warum sollte sich das ändern?