Ansgar Hantke

allgemeinmedizinisch-psychotherapeutische Praxis

Eine jährliche Impfung gegen Influenza wird für alle Personen empfohlen, die an einer chronischen Erkrankung (z.B. Herzschwäche, Asthma, Diabetes etc.) leiden oder über 60 Jahre alt sind. Jährlich deswegen, weil sich die Grippeviren ständig verändern und so der Impfstoff dieser Veränderung angepasst werden muss. Die Grippe ist eine schwere und den Körper belastende Erkrankung. Fieber von über 39,5 Grad über mehrere Tage, starke Muskel- und Gliederschmerzen sowie ein trockner Husten zeichnen die Symptome der Influenza aus. Doch damit nicht genug: häufig kommt es im Rahmen der Grippe zu Komplikationen: am häufigsten ist die Lungenentzündung in diesem Rahmen zu nennen, seltener Mittelohrentzündung oder Hirnhautentzündung.

Immer wieder werden Nebenwirkungen der Impfung beklagt, die jedoch lange nicht die Schwere des Krankheitsbildes einer Influenza ausmachen. Denken Sie bitte daran, dass gerade zur kalten Jahreszeit grippale Infekte (Erkältungen) häufig sind. So kann dieser Infekt bereits in ihrem Körper sein, nur Symptome bestehen noch nicht. Wenn Sie dann geimpft werden und wenige Tage später die Erkältung durchkommt, sind Sie geneigt, diese Symptome auf die Impfung zu schieben.

Trotz entstandener Nebenwirkungen (wie bei allen Impfungen möglich) ist die Impfung für die o.g. Risikogruppe unbedingt empfehlenswert.

Wann sollte geimpft werden? Empfohlen wird eine Impfung zwischen November und Dezember. Die Grippewelle folgt dann meistens zwischen Januar und Februar des folgenden Jahres.