Ansgar Hantke

allgemeinmedizinisch-psychotherapeutische Praxis

Die Suche nach einem Platz für eine ambulante Psychotherapie ist meist mühsam. Meist dauert sie mehrere Wochen bis Monate. Es gibt -so will es der Gesetzgeber- nur eine begrenzte Anzahl von niedergelassenen Psychotherapeuten. Dies ist um so bedauerlicher, da Sie als Suchende/r häufig einen dringlichen Bedarf haben. Sie stehen also unter Druck.

Besteht bei Ihnen ein dringender Bedarf? Sprechen Sie mich an!

Wenn Sie außerdem selektieren wollen/müssen (nach Geschlecht oder Therapierichtung), wird es noch schwieriger. Doch die Mühe lohnt sich: Die "Chemie" zwischen den Beteiligten spielt nämlich eine entscheidende Rolle! Keine Therapie kann sich ganz entfalten, wenn bereits hier im Zwischenmenschlichen etwas nicht stimmt. Stattdessen entwickeln sich Hemmnisse, die für beide spürbar sind und meist vorzeitig zum Beenden der Therapie führen. Dieser Frustration kann also vorgebeugt werden, in dem Sie Ihre Ihnen wichtigen Kriterien des Gegenübers ernstnehmen und eine Auswahl treffen.

 

Den Weg, den die Medizin augenblicklich beschreitet, ist meiner Erachtens völlig falsch: statt den Blick für das Ganze im Auge zu behalten, den Menschen im Fokus zu haben, "verzettelt" sich dieseMedizin in immer mehr "Kleinigkeiten", in den Genen und der feingeweblichen Struktur.

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Burnout

Was ist das “Burnout” Syndrom, wovon alle Welt spricht?

Burnout ist englisch und heißt übersetzt “ausgebrannt”. Dabei geht es nicht um eine spezifische Erkrankung “Ausgebranntsein” oder eine Diagnose, sondern um einen GefühlsProzess, der als solcher wahrgenommen wird und in der Folge zur Erschöpfung führt

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Dass auch Ärzte von dieser "eigentümlichen" Krankheit (weil es diese als eigenständige Erkrankung noch nicht gibt) befallen werden, ahnte jeder, hoffte aber keiner. Vor allem die Ärzte selber nicht. Schließlich erwartet die zu versorgende Bevölkerung, dass Ärzte "Gewehr bei Fuß" und immer fit sind, um anderen zu helfen. Dass Ärzte selbst Hilfe brauchen, ist in unserem Lande noch ein Tabu Thema. In den Vereinigten Staaten ist das kein Geheimnis, weswegen jedes Jahr eine Befragung der Mediziner stattfindet. Hier zeigt sich seit mehreren Jahren, dass etwa 50% der Ärzte an einem Burn-out leiden. Befragt nach den Ursachen, so ist - nicht verwunderlich - die überbordernde Bürokratie an erster Stelle zu nennen. Daneben natürlich auch die - vor allem im stationären Bereich - wenig gesundheitsfördernden Arbeitszeiten. - Den überwiegenden Anteil am Burn-out nimmt allerdings die Führung der elektronischen Patientenakten ein, so das Resultat der Untersuchung. Das ist für die Mediziner in Deutschland in sofern wichtig, weil Herr Spahn die Umsetzung der elektronischen Patientenakte auch hier in Deutschland plant und bereits im TSVG ankündigt. Dokumentationen sind für den Arzt gleichwohl hilfreich wie verpflichtend. Wie die Führung der Patientenakte dann im Einzelnen aussehen soll, steht noch nicht fest. Aber gewiss ist da viel Platz nach oben. Und die Deutschen sind ja schon immer für ihre Genauigkeit bekannt (durchaus im negativen Sinne gemeint). Also: Burn-out bei Deutschen Ärzten ist angekündigt!

 

Ich bilde mir das doch nicht ein, Herr Doktor!“, „Darauf kannst du dir jetzt etwas einbilden!“, „Einbildung ist auch eine Bildung!“. Diese Sätze beschreiben eher unsere negative Einstellung zu dem Phänomen „Einbildung“

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Wie ich bereits im 1. Teil berichtet habe, ist „Einbildung“ ein überall vorkommendes menschliches Phänomen. Ich werde im Verlauf folgende Begriffe synonym verwenden:

1. Vorstellung (Imagination): wenn ich mir etwas „vorstelle“, so nutze ich die EinBILDung, um zum Beispiel mich „vor“ eine Szene/Situation zu „stellen“: ich sehe quasi aus der Position eines Betrachters

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