...in der psychotherapeutischen Praxis
Ansgar Hantke

Als Ärztlicher Psychotherapeut und Facharzt für Allgemeinmedizin biete ich Ihnen eine vorwiegend tiefenpsychologisch-fundierte psychotherapeutische Behandlung an und bin zusätzlich Ansprechpartner bei allen Gesundheitsfragen der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung sowie in Krisensituationen.

 

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann,

was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will

(Jean-Jaques Rousseau)

 

Rousseau hat schon geahnt, dass es keine absolute Freiheit im Denken, Fühlen und Handeln gibt. Der Mensch ist also nicht frei. Die einzige Freiheit dürfte in seiner Entscheidungsmöglichkeit zu finden sein, "Nein" zu dem zu sagen, was an Impulsen und Ideen ins Bewusstsein dringen

Liebe Klienten, Patienten und Leser dieser website!

Das Gefühlsleben des Menschen beginnt bereits mit seiner Geburt. Wir wissen heute, dass ein Säugling schon in der Lage ist, sieben sogenannte Grundaffekte zu zeigen. Affekte sind stark körperlich betonte Gefühlsäußerungen wie Wut oder Angst. Sie gehen von sogenannten Affektkernen - genetisch determinierte Verhaltensmuster - aus, die in der Umgebung des Säuglings nach Bestätigung, d.h. Spiegelung suchen. Denn der Säugling kann diese seine unwillkürlichen Verhaltensmuster noch nicht einordnen. Er bedarf hierfür ein Gegenüber, meist die Mutter. Was der Säugling dann tatsächlich fühlt ist schicksalshaft mit der Resonanz - also der Antwort auf seine Affekte - des Gegenübers verknüpft. Findet er wenig Resonanz wird er sozusagen auf seinen Gefühlen "sitzenbleiben" und immer wieder Schwierigkeiten haben, seine Empfindungen einzuordnen und zu verstehen.

In der Tiefenpsychologie spielen Gefühle eine enorme, wenn nicht die zentrale Rolle. Warum? Als Dreh - und Angelpunkt benötigen wir sie in unserem Leben bei jeglichen Entscheidungen. Ein Leben ohne Gefühle ist nicht nur fade, sondern verbleibt ohne Perspektive. Die Depression wird nach der ICD - 10 (International classification of disease, 10. Version) als "Affektive Störung" beschrieben. Und tatsächlich sehen Menschen häufig in der Depression keine Perspektive! Ihnen steht in der Erkrankung  die Spannweite der Gefühlspalette nicht mehr zur Verfügung.Allenfalls "dunkle Töne".

 

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